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Billigflieger

Informationen zu Billigfliegern

Vor einigen Jahren war die Reise mit dem Flugzeug oft ein teurer Spaß. Man musste selbst für Kurzstreckenflüge oft viele hundert Euro bzw. damals noch D-Mark hinblättern. Dies änderte sich, als sich Mitte der 1990er Jahre der erste Billigflieger, auch Low Cost Carrier genannt, in den Markt eintrat, den etablierten Fluggesellschaft mit sehr günstigen Preisen Konkurrenz machte und große Marktanteile wegschnappte. Die etablierten Fluggesellschaften mußten eigene Billigflug-Konzepte entwickeln um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Mittlerweile tummeln sich diverse Anbieter auf den Markt und bieten jede Menge sehr günstige Flüge europaweit an. Das diese Billigfluggesellschaften ihre Flüge zu Schnäppchenpreisen anbieten können hat mehrere Gründe. Im Gegensatz zu den konventionellen Gesellschaften bieten Billigflieger nur noch eine Flugklasse an und haben keine Unterteilung mehr in Touristen- Business- oder First-Class-Abteilungen. Da die meisten Flugreisenden nur wenig Gepäck mitnehmen, ist dieses Kontingent bei den Airlines auf bestimmte Stückzahlen und Gewichte beschränkt, so dass man selber nicht die großen Gepäckstücke anderer Reisende im Preis mitfinanzieren muss.

Die günstigen Fluggesellschaften steuern häufig kleinere regionale Flughäfen an. Diese werden sehr viel kostengünstiger betrieben und ermöglichen so einen billigeren Ticketpreis. Die regionalen Flughäfen sind vielfach flächendeckend über die ganze Republik verteilt, sodass fast jede Billigfluggesellschaft in irgendeiner Region einen Flughafen ansteuert. Dies spart für die Kunden auch große Anfahrtswege. Sehr häufig haben diese Flughäfen "auf der Wiese" zusätzlich wesentlich günstigere Parkgebühren, als wenn man sein Auto in einem Flughafenparkhaus in der City abstellen muss.

Da die meisten Billigflieger auf eine Preis treibende An-Bord-Verpflegung verzichten schlägt sich dies ebenfalls auf den günstigen Ticketpreis nieder. Nicht wenige Flugreisende können locker auf die Stulle im Flieger verzichten, für die im Preis bei anderen Gesellschaften gerne mal ein zweistelliger Betrag im Ticketpreis mit einberechnet wird. Wer trotzdem etwas zu essen oder zu trinken wünscht, kann sich trotzdem bei einem der Flugbegleiter etwas bestellen. Eine weitere Kostenersparnis für die Gesellschaften ist dioe Möglichkeit, die Tickets über die eigene Webseite zu verkaufen, ohne das teure Buchungszentren betrieben oder Reisebürokontingente gekauft werden müssen, die der Kunde letztendlich im Preis mitzahlen muss.

Diese ganze Struktur macht es den Billigfliegern möglich für ihre Kunden Flüge zu Preisen anzubieten, die sie sonst allein bei anderen Gesellschaften für die Taxifahrt zum Flughafen hinblättern müssen.